SPD-Lügde unterstützt die Forderung des Stadtsportverbandes nach einem Kunstrasenplatz für die Gesamtgemeinde

Der Stadtsportverband und die Lügder Sportvereine zeigen Weitsicht bei der Forderung nach nur einem Kunstrasenplatz für die Gesamtgemeinde. Mit Blick auf die teils emotionalen Diskussionen in Blomberg oder anderer lippischer Gemeinden gehen die Lügder Vereine mustergültig und nachhaltig voran.

Jeder Sportverein wünscht sich nach Möglichkeit die besten Bedingungen für seine Sportlerinnen und Sportler. Wetterbedingt mussten in der Vergangenheit auch bei den Lügder Vereinen immer wieder Meisterschaftsspiele verlegt werden und auch die Saisonvorbereitungen spielten sich regelmäßig auf kleinen Ausweichplätzen oder anderswo ab, nicht aber auf den Rasenplätzen.

Die Folge: Viele Spiele mussten in der Woche wiederholt werden, und durch die fehlende Vorbereitung auf dem Platz litt regelmäßig auch die Qualität des Trainingsbetriebs. Durch die vielen „englischen Wochen“ stieg außerdem die individuelle Belastung der Spieler/innen mit erheblichen Folgen für die Mannschaften. Verletzungen und Absagen bei den Wochenspieltagen sorgten Saison für Saison für klare Wettbewerbsnachteile gegenüber den Mannschaften mit Asche- oder Kunstrasenplatz. Mit Ausnahme der Damen vom TSV Sabbenhausen (Bezirksliga) und dem einjährigen Intermezzo des TSV Rischenau (Saison 14/15) in der Bezirksliga heißt der Ligaalltag für die Lügder Vereine Kreisliga, wahrscheinlich auch eine Folge der Wettbewerbsnachteile.

Die Forderung des Stadtsportverbandes ist daher nachvollziehbar - und gleichzeitig vor dem Hintergrund der vorherigen Einigung der Vereine auf einen Kunstrasenplatz für die Gesamtgemeinde - absolut zu unterstützen. „Rat und Verwaltung sind jetzt gefragt, zusammen mit dem Stadtsportverband ein stimmiges Konzept zu erarbeiten. Erstmal muss jetzt eine Grundsatzentscheidung her, und anschließend kann man dann die weiteren Schritte abstimmen“, so Jörg Eickmann, Vorsitzender des SPD-OV-Stadt Lügde.

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